Jagat (1.330 m)

Zweiter Tag: Treppen, Brücken, Mulis, Treppen, Brücken…

Heute war die Hitze nicht mehr ganz so unerträglich und die Stufen nicht mehr so andauernd. Oder aber unser Fitnessstand war jetzt einfach besser. In jedem Fall wurden Treppen zur Routine.

Auch meine Höhenangst rückt immer mehr in den Hintergrund. Heute mussten wir wieder fünf Hängebrücken passieren. Das Wichtigste beim Passieren war, dass nicht gemeinsam mit einer der vielen Maultierkaravanen zu machen. Bei bestimmt 10 bis 20 Karavanen alleine am heutigen Tag, war das schon schwieriger als es im ersten Moment klingt.

Zum Glück sind die Tiere meist mit Glocken ausgestattet, so dass man meist rechtzeitig vorgewarnt ist. Bei den meist sehr schmalen Wegen galt es dann sich schnellstmöglich die Bergseite des Pfades zu sichern. Die Maultiere können sonst auf ihr Wegerecht bestehen, wo wir Trekker dann schnell das Nachsehen hätten. Bei steilen Abgründen mit 50 m oder mehr wirkt das nur beim Lesen lustig.

Zwischendrin war wieder ein Teil des Weges nur schwer passierbar, da hier etwa 600 m vom Erdrutsch verschüttet waren. Möglicherweise auch noch Folgen des Erdbebens.

Nachdem wir einen kurzen Regen abgewartet haben, sind wir in einer sehr rustikalen Lodge untergekommen. Vermutlich ein Bekannter unseres Guides, denn entgegen seiner Behauptungen, dass es oben in Dorf nur wenig Platz gäbe, waren dort einige Lodges. Wie sich später herausstellte.

Neben einer kalten Dusche gab es immerhin noch die Variante des Eiswasser Eimers. Was will man mehr.

Der nächste Tagen wird  laut Plan der härteste mit fast 20 km Strecke und 1.100 Höhenmetern.

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